Termine

Feb
27
Do
Jahreshauptversammlung SMC
Feb 27 um 19:30 – 21:30
Mrz
15
So
Konzert für Posaune und Orgel @ Pfarrkirche St. Michael Sonthofen
Mrz 15 um 17:00 – 18:00

Posaune: Harald Bschorr
Harald Bschorr ist kein Unbekannter in Sonthofen. In den vergangenen Jahren wirkte er bei großen Konzerten von „Klassik in St. Michael“ immer wieder mit. 2015 spielte er in St. Michael das Posaunenkonzert in Es-Dur von G.Ch. Wagenseil. Bschorr ist seit 1998 Solo-Posaunist (mit Basstrompete) bei der Staatsphilharmonie Nürnberg (Orchester des Staatstheaters Nürnberg) und seit 1993 Dozent für Posaune an der Hochschule für Musik Nürnberg, dort auch Leiter des Blechbläser-Ensembles „BlackBlazer“ und des Posaunen-Ensembles „Trombonissima“.

Orgel: Heinrich Liebherr
Seit 1983 ist Heinrich Liebherr als Chordirektor und Dekanatskantor in der Pfarrei St. Michael in Sonthofen tätig. Als musikalischer Leiter des St. Michael-Chor Sonthofen und der Orchestervereinigung Oberallgäu widmet er sich mit Vorliebe der klassischen Kirchenmusik wie etwa Orchestermessen, Motetten und Oratorien, welche insbesondere an kirchlichen Hochfesten zahlreiche Zuhörer in die St. Michael Kirche führen.

Mrz
28
Sa
Klassik in St. Michael
Mrz 28 um 20:00 – 21:30
Klassik  in St. Michael

Joseph Haydn: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“
( Oratorium für Soli, Chor und Orchester)

Das Leiden Christi – drastisch und bewegend
2 Wochen vor Ostern wird in der Sonthofer Stadtpfarrkirche St. Michael das Oratorium „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn aufgeführt. Der Komponist verfasste das Werk im Jahr 1796, nachdem er eine erste Fassung für Orchester fast zehn Jahre zuvor geschrieben hatte. Die Mitwirkenden sind der Sankt-Michael-Chor, die Orchestervereinigung Oberallgäu und die Solisten Brigitte Neve (Sopran),Gabi Nast-Kolb (Alt), Bernd Neve (Tenor) sowie Fabian Reitzner (Bass). Die Leitung hat Chordirektor Heinrich Liebherr. Karten sind erhältlich in der Bücherei Greindl 08321/26160 und an der Abendkasse. Die beste Parkmöglichkeit ist in der Tiefgarage.

Apr
10
Fr
Karfreitagsliturgie in St. Michael @ Pfarrkirche St. Michael Sonthofen
Apr 10 um 15:00 – 16:30
Apr
12
So
Oster-Festgottesdienst in St. Michael
Apr 12 um 10:30 – 11:45

Franz Schubert: „Messe in G“  (für Soli, Chor und Orchester)

Laut Eintrag im Partitur-Autograph komponierte der gerade 18-jährige Schubert die Messe Nr. 2 in G-Dur D 167 in weniger als einer Woche, vom 2. bis 7. März 1815. Da er dafür die Arbeit an seiner 2. Sinfonie unterbrach, darf angenommen werden, dass Schubert für die Messe einen Kompositionsauftrag erhielt. In der Erstfassung war für das Orchester nur eine kleine, am Wiener Kirchentrio (2 Violinen und Basso continuo, hier erweitert um die Bratsche) orientierte kleine Besetzung vorgesehen. Vermutlich wurde das Werk in dieser Form erstmals 1815 unter Schuberts eigener Leitung in der Lichtentaler Pfarrkirche aufgeführt. Zu einem nicht genau bestimmten späteren Zeitpunkt erweiterte Schubert die Besetzung des Werks um Trompeten und Pauken. Da Eusebius Mandyczewski, der Herausgeber des Werks im Rahmen der alten Schubert-Gesamtausgabe (1887), diese Erweiterungen für unecht hielt, nahm er nur die Erstfassung in die Edition auf, was für die kommenden Jahrzehnte für die Rezeption der Messe bestimmend blieb. Erst in den 1980er Jahren wurde der originale Stimmensatz von der Hand Franz Schuberts mit den instrumentalen Erweiterungen in Klosterneuburg wieder aufgefunden, wo am 11. Juli 1841 die erste nachweisbare Aufführung dieser Fassung stattgefunden hatte. Der Erstdruck der Messe erfolgte 1846, allerdings fälschlicherweise unter dem Namen des früheren Prager Domkapellmeisters Robert Führer, der kurz zuvor seine Stelle wegen Betrugs verloren hatte und später wegen diverser Vergehen im Gefängnis landete. Schuberts Bruder Ferdinand forderte daraufhin 1847 in einem Zeitungsartikel die Richtigstellung, die bei der nächsten Auflage des Drucks erfolgte. Ferdinand Schubert erweiterte 1847 seinerseits die Besetzung der Messe nochmals um Oboen (oder Klarinetten) und Fagotte.