Klassik in St. Michael am 1. Juli mit Beethoven

Die musikalischen Partner St.-Michael-Chor und Orchestervereinigung Oberallgäu führen Messe und Violinkonzert von Beethoven auf

Zwei Werke von Ludwig van Beethoven (1770-1827) präsentiert die Orchestervereinigung Oberallgäu am Samstag, 1. Juli 2017 um 20.00  Uhr in der Sonthofer Konzertreihe „Klassik in St. Michael“: das Violinkonzert in D-Dur und die Messe in C-Dur. Solisten sind Michael Dinnebier (Violine) sowie Brigitte Neve (Sopran), Gabi Nast Kolb (Alt), Bernd Neve (Tenor) und Michael Dreher (Bass). Es singt der Sankt-Michael-Chor. Die Gesamtleitung hat Chordirektor Heinrich Liebherr.

Beethoven komponierte das Werk für den befreundeten Geigenvirtuosen Franz Clement (1780–1842), der es am 23. Dezember 1806 in einem seiner Konzerte im Theater an der Wien zur Uraufführung brachte. Das Konzert für Violine und Orchester ist Beethovens einziges vollendetes Konzert dieser Gattung.

Beethoven stand zur Zeit der Komposition (von März bis August 1807) seiner ersten Messvertonung unter dem Vorbild der von seinem Lehrer Joseph Haydn komponierten Messen, die er als »unnachahmliche Meisterstücke« ansah und während seiner Kompositionsarbeit auch studierte. Die Messe wurde am 13. September 1807 in Eisenstadt uraufgeführt. Da dem Fürsten Esterházy die Messe nicht zusagte, widmete Beethoven sie bei der Drucklegung Ferdinand Fürst Kinsky von Wchinitz und Tettau. Teile der Messe wurden am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien aufgeführt. Beethoven distanzierte sich mit dieser Messe von den traditionellen Messvertonungen und verkündete am 8. Juli 1808 dem Verleger Härtel in Leipzig stolz: »Von meiner Meße, wie überhaupt von mir sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, daß ich den Text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden«.

Karten bei der Bücherei Greindl, Sonthofen 08321/26160 und an der Abendkasse.

Beste Parkmöglichkeit in der Tiefgarage.

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